W-Fragen

Wir haben bereits gesehen, dass die Zielgruppe sehr gut mit der Beantwortung essentieller Fragen erreicht werden kann. Nicht nur die Parteien, sondern auch die Wahl als Mechanismus fördert immer wieder grundsätzliche Fragen zu Tage. Wir möchten im Folgenden für einige Parteien untersuchen, über welche W-Fragen diese in den Suchergebnissen gefunden werden können. Wir stellen fest: die CSU erscheint für die größte Anzahl an W-Fragen – gefolgt von der AfD.

CSU

Bei der CSU finden wir Fragen zur Partei. Darüber hinaus geht es um Personalien, wie Horst Seehofer und konkrete Aspekte bei der Migrationspolitik. 

AfD 

Die W-Fragen, die die AfD beantwortet, fokussieren sich ebenfalls auf die Partei und ihre Ziele, sowie die grundsätzliche Gesinnung.

Dabei geht die Partei aber auch auf solche Fragen ein, die nicht direkt als solche formuliert werden, wie bspw. „wahlschein“, „wahlzettel“, „stimmzettel“, „erststimme“ oder „zweitstimme“. Die Beantwortung solcher grundlegenden Fragen mag nicht direkt relevant sein für den Wahlerfolg. Dennoch zeigt sich gerade hier, dass man sich den Wählerinnen und Wählern, unabhängig von der politischen Richtung, annimmt (Erstwähler!). Hier sollten die anderen Parteien das Feld nicht vollständig der AfD überlassen und unbedingt nacharbeiten:

Die Grünen

Den Grünen gelingt es noch nicht so ganz, wichtige Fragen in Bayern mit wirklich prominenten Suchergebnissen zu beantworten. Das genutzte Wording fokussiert sich inhaltlich jedoch sehr stark – und beantwortet somit deutlich weniger typische Fragen.

SPD

Auch der SPD in Bayern mag die Beantwortung von W-Fragen nicht so recht gelingen. Da mag es nachdenklich stimmen, wenn bayernspd.de mit „wer hat die playstation erfunden“ eine bessere Platzierung erzielt, als für „was ist die spd“. 

Die Piratenpartei

Schmunzelndes Schlusslicht bilden die Piraten, die auf eigentlich keine politische Frage eine Antwort in den Suchergebnissen bieten, dafür aber mit Drogen assoziiert werden. 



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